Software: LightZone
Eigentlich vermeide ich ja den Einsatz und die Empfehlung propietärer Software. Einzige Ausnahme ist Picasa von Google. Das liegt allerdings vor allem daran, dass ich nicht zwingend Lust verspüre, jedermann der mich fragt mit seinen Schwierigkeiten zu helfen, die er mit seinem Computer hat, sei es auch nur das Importieren, Katalogisieren, Bestellen oder Ausdrucken digitaler Fotos.
Für solche Aufgaben gibt es DigiKam, GIMP und eine Vielzahl weiterer offener Software, die eigentlich fast alles möglich machen, was man braucht, um aus meinen Bildern ansehnliche Ergebnisse zu fertigen. Picasa empfehle ich aber immer wieder mal, weil es solche Dinge gibt wie: Auf gut Glück! Mit dieser Schnellbearbeitung kann man mitunter tolle Ergebnisse bei der Bildbearbeitung erzielen und vielen reicht das ja schon.
Allerdings sind die Ergebnisse nicht justierbar und mir würde das Ergebnis in den seltensten Fällen reichen. Aber um sich mit Techniken und Filtern in Bildbearbeitungsprogrammen zu befassen fehlt vielen einfach die Zeit oder das Interesse daran, zu verstehen, was da wirklich passiert.
Jetzt bin ich allerdings auf eine Software gestoßen, die hier einen Kompromis bietet: LightZone
Das Programm ist, zugegeben, mit $ 99,95 nicht ganz billig, dafür steckt aber eine ganze Menge drin und es ist für Linux verfügbar. Über den Browser wählt man aus einem Ordner ein Bild, dass man bearbeiten möcht. Danach geht man über die Schaltfläche “Edit” und erhält eine ganze Reihe voreingestellter Filter zur Auswahl.
Das bieten andere Programme dieser Art auch, aber nicht zu diesem Preis. Die Filter sind in ihrer Intensität über das Menü auf der rechten Seite justierbar. So kann, zum Beispiel, über den “Wow-Filter” ein recht beeindruckender Kontrast erzeugt werden. Möchte man, dass sich dieser Effekt nur auf den Himmel in einem Bild auswirkt, wählt man einfach als Farbbereich, den der Filter beeinflussen soll, blau aus.
Das Programm kann man auf der Hersteller-Hompage herunterladen und 30 Tage kostenlos testen. Als Java Anwendung läuft auf allen Betriebssystemen und muss unter Linux nicht einmal installiert werden.
Auch wenn’s kostet, für Menschen, die gerne ihre Bilder aufwerten möchten, aber keine Zeit und Lust haben, sich mit GIMP oder Photoshop zu beschäftigen, eine gute Alternative.


