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Die Porta-Kanzel

Nicht weit von Porta Westfalica steht auf dem Jakobsberg ein Fernsehturm. Wenn man von hier aus in den Wald nach Westen geht, stößt man nach etwa einem Kilometer auf eine alte Aussichtsplattform. Leider ist die Fernsich von der oberen Ebene nicht mehr so schön, weil die Bäume ringsum mittlerweile sehr hoch gewachsen sind. Geht man von hier aus allerdings noch etwa 100 Meter tiefer in den Wald, erreicht man eine steile Klippe von deren Kante aus man einen beeindruckenden Blick nach Westen auf den Wittekindsberg hat. Das 1896 fertig gestellte Kaiser-Wilhelm-Denkmal ist eine weithin sichtbare Landmarke auf der Anhöhe. Die Weser verläuft direkt darunter.

In verschiedenen Fotoforen habe ich schon eine ganze Menge Bilder gesehen, die von diesem Standort aus gemacht wurden und der Ausblick hat mich schon seit langem sehr gereizt.

Als in der vergangenen Woche der zurückgekehrte Sommer den ersten Abend mit einem klaren Abendhimmel beschert hat, war es dann endlich an der Zeit, einmal Richtung Porta Westfalica aufzubrechen. Der Fernsehturm ist schnell gefunden, und auf dem Parkplatz weist eine Wandertafel den Weg Richtung Porta-Kanzel. Leider machen die Gestalten, die sich dort herumtreiben und das stark heruntergekommene Gemäuer der ehemaligen Gaststätte Bismarckburg die Entscheidung nicht gerade leicht, ob man sich in der Dämmerung mit einer nicht gerade preiswerten Kameraausstattung wirklich in den Wald begeben soll. Zumal es bei der Rückkehr, also nach der Blauen Stunde, sicherlich stockfinster sein würde. Aber was tut man nicht alles für ein Bild, dass man sich noch lange gerne anschauen wird.

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