MEIN NAME IST CARSTEN UND ICH MACHE BILDER! GERNE AUCH MIT DIR…

Mindsetting

Eigentlich hatte ich mir unter dem Titel „Provocative Glamour“ ja was ganz anderes vorgestellt. Deshalb habe ich den Workshop auch kurzerhand gebucht, als mir letztens aufgefallen war, dass für den Termin am letzten Samstag noch wenige Plätze frei waren. Mit Provocative Glamour verbinde ich eben einen ganz bestimmten Stil der Fotografie – „…eine sehr provokante Mischung aus frech, rotzig und trashig…“

So hieß es in der Beschreibung zum Workshop und das entsprach auch der Vorstellung, die ich von diesem Style habe. Genau sowas wollte ich nämlich schon längst mal selber ausprobieren. Im Internet habe ich schon einiges dazu gefunden und bin fasziniert von dieser Art Bildern. Outfits und Accessoirs habe ich schon beschafft und einmal war das Studio schon gemietet. Leider musste das Model damals kurzfristig absagen.

Aber auf diesem Workshop – geleitet von Martin Krolop – ließ sich doch sicherlich schon mal ein einiges ausprobieren, lernen und Inspiration sammeln. Das war ungefähr die Vorstellung, mit der ich mich auf den Weg nach Ratingen begeben hatte. Was dann aber folgte, war was ganz anderes – aber nicht minder gut…

Der Tag begann damit, dass ich erstmal meinen Wecker falsch bedient hatte und aufgrund dessen – nach einer aufregenden und zügigen Fahrt – ziemlich angespannt und leicht verspätet ankam. Martin zapfte erstmal jedem der neun Teilnehmer einen Kaffee und begann dann damit, den Ablauf des Tages zu erläutern. Nach den ersten Sätzen hatte ich zumindest soviel verstanden: „…es wird anders als Ihr denkt… fotografiert wird auch noch heute Nachmittag!“ An sich hatte ich das ja auch in der Beschreibung gelesen, aber in diesem Augenblick hörte sich das zunächst nicht so positiv für mich an. Meine Laune wurde also nicht wirklich besser: „Was soll mir das hier denn bringen… ?“


Wenn ich jetzt – mit dem Abstand von einigen Tagen – jedoch nochmal auf den diesen Samstag zurückblicke, muss ich sagen, dass mich der Vormittag (ohne Fotografieren) noch immer ziemlich beschäftigt. Natürlich haben wir dann nach der Mittagspause noch ein paar Bilder gemacht, aber das – im Nachhinein – eigentlich interessante waren die Überlegungen, mit denen Martin uns am Vormittag konfrontierte. Gerade mit Blick auf diejenigen, die vielleicht noch mit dem Gedanken spielen, den Workshop zu besuchen, möchte ich hier keine Details verraten. Jedoch beschäftigen mich seitdem zwei Aspekte sehr: Warum fotografiere ich und für wen mache ich die Fotos?!
 
[blockquote quote_type=“type2″ author_name=“Martin Krolop“ width=“100%“ float=“left“]

Wer ist Eure Zielgruppe?

[/blockquote]
 
Das ist eine gute Frage! Wenn ich mir das so recht überlege, habe ich mir da noch nie wirklich Gedanken drüber gemacht! Naja: Ich fotografiere, weil es mir Spaß macht und eben für alle, die es interessieren könnte. So weit – so gut… habe ich bisher immer gedacht!

Aber die Art und Weise, mit der Martin diese Fragen hergeleitet hat und die Richtungen, in die die Überlegungen sich noch entwickelt haben, hat mich doch etwas nachdenklich gemacht. Und deshalb möchte ich mich bemühen, bei zukünftigen Projekten etwas bewusster an die Sache zu gehen. Insofern hat mir dieser Workshop durchaus eine Menge gebracht. Auch, wenn meine ursprünglichen Erwartungen nur zu einem geringen Teil erfüllt wurden!

Ach ja, und fotografiert haben wir dann auch noch ein wenig. Und das letzte Set entspricht sogar – auch in meiner Vorstellung – dem, was man auf der Suche nach „Provocative Glamour“, findet…
 

 

 

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